Kinder und Technik – spielen mit Tablets in Ordnung?

Kinder und Technik – spielen mit Tablets in Ordnung?

Kinder und Technik – spielen mit Tablets in Ordnung?

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Die technische Entwicklung schreitet rasant voran. Jeden Monat kommen neue Produkte auf den Markt und Entwickler lassen sich immer etwas Neues einfallen, um alle Altersgruppe zu erreichen. Seit den ersten Spielekonsolen in den späten Achtzigern sind Kinder längst eine der großen Zielgruppen, denn Kinder lieben es nun einmal zu spielen und das funktioniert auf digitalen Wegen recht einfach. Gerade die Tablets, also Computer, die ohne Tastatur und Maus funktionieren und sich einfach mit den Fingern auf dem Touchscreen bedienen lassen, eignen sich für Kinder besonders gut, da sie intuitiver funktionieren, als die herkömmlichen, älteren Geräte. Doch bei der Verwendung von Tablets sollten Eltern ihre Kinder nicht einfach machen lassen, sondern gut beobachten und Sicherheitsvorkehrungen treffen.

Warum ein Tablet für Kinder?

Viele Eltern sind der Meinung, dass jegliche Technik für das Kind schädlich ist und verbieten daher den Umgang mit TV, Computer und sonstigen Geräten. In einer vernetzten und technisierten Welt ist es allerdings fast schon gefährlich, Kinder in ihrer Wachstumsphase von dieser Technik fernzuhalten. Vielmehr gilt es, einen verantwortungsbewussten Umgang mit der Technik zu lehren. Eltern sollten ein Tablet anschaffen, auf dem mehrere Konten angelegt werden können. So nützt das Tablet der ganzen Familie etwas. Außerdem kann damit überwacht werden, auf welche Apps, welche Websites usw. das Kind zugreifen darf.

Grundregeln für den Umgang mit Tablets

Wie mit allen Dingen, die einem Kind zugesprochen werden, sollten auch für die Nutzung des Tablets gewisse Grundregeln vereinbart werden. Zunächst gilt es eine gewisse Zeit auszumachen, zu der die Kinder das Tablet verwenden dürfen. Ob dies nun eine bestimmte Tageszeit ist, zum Beispiel 19 bis 20 Uhr, oder ob man sagt, das Kind kann sich die eine Stunde am Tag selbst einteilen, ist den Eltern selbst überlassen. Wichtig ist, dass die Eltern das Ganze auch wirklich kontrollieren. Mit gewissen Programmen kann überprüft werden, welcher Account auf dem Tablet wielange am Tag genutzt wurde. Wird diese Zeit von den Kindern überschritten, können Eltern Konsequenzen ziehen und für den nächsten Tag ein Tabletverbot aussprechen. Damit verhindert man, dass Kinder eine Art Sucht entwickeln und den ganzen Tag mit dem Tablet verbringen möchten. Zwar können Tablets neben dem Spaßfaktor auch Lerninhalte vermitteln, die beste Umgebung für ein Kind bleibt immer noch die frische Luft. Und draußen ist nun einmal nicht der beste Platz, um ein Tablet zu nutzen.

Weiterhin sollte darauf geachtet werden, dass die Kinder nur Apps benutzen, die sich für ihr Alter eignen. Kinder sind clever und schaffen es immer irgendwie, die Alterssperre zu umgehen oder Dinge zu sehen und zu tun, die eventuelle negative Folgen haben können. Es ist also unumgänglich, dass man den Kindern gelegentlich über die Schulter schaut oder kontrolliert, was genau sie gespielt, angeschaut oder mit wem sie auf sozialen Netzwerken kommuniziert haben. Ein gewisses Maß an Privatsphäre, dass man den Kindern dabei dennoch zugesteht ist natürlich genauso wichtig, weil es einen Vertrauensbeweis darstellt.

Tablets, die sich für Kinder eignen

Nicht jedes Tablet, das es auf dem Markt gibt, eignet sich auch für Kinder. Viele sind in der Handhabung zu kompliziert, zu groß oder zu klein für die Kinderhände und zu langweilig, wenn es um die Auswahl an Apps geht. Eltern sollten deshalb mit ihren Kindern in einem geeigneten Markt eine Auswahl an Tablets ausprobieren können, um zu schauen, wie die Kleinen damit zurechtkommen. Dann sollte gemeinsam eine Kaufentscheidung getroffen werden.

Beim Kauf sollte man darauf achten, dass die Größe der Menüsymbole und der Interaktionsmöglichkeiten innerhalb der Apps für die Kinderhände geeignet ist. Außerdem sollte der Akku eine ordentliche Laufzeit haben, damit den Kindern während des Spielen nicht plötzlich das Gerät ausgeht – denn so etwas könnte zu riesigem Gezeter führen.

Bild: © Depositphotos.com / Goodluz

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David E.

David E. ist studierter Germanist und Philosoph, Autor und selbstständiger Texter. Er schreibt zu den verschiedensten Themenbereichen, ist flexibel und gerne bereit, sich in neue Themen einzuarbeiten.

— David E.

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