Den Medizinschrank kindgerecht auffrischen

Den Medizinschrank kindgerecht auffrischen

Den Medizinschrank kindgerecht auffrischen

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Über viele Dinge machen sich Eltern eine Zeit lang gar keine Sorgen, bis sie zum akuten Problem werden. Dazu gehören auch die kleineren Wehwechen des Kindes, für die es nötig ist, ein Auffrischen der Hausapotheke in Betracht zu ziehen. Denn wenn im Medizinschrank ein Chaos herrscht, ältere und abgelaufene Medikamente sich neben unbekanntem Kram tummeln und wirklich wichtige, frische Dinge fehlen, kann es schnell zu Panik kommen. Da Eltern auch nicht immer gleich ins Krankenhaus oder zum Arzt rennen möchten, ist das regelmäßige Auffrischen der Hausapotheke also unumgänglich für einen kindgerechten Haushalt.

Die Hausapotheke aufräumen

Natürlich müssen vermutlich einige Dinge neu angeschafft werden, um den Medizinschrank kindgerecht zu machen. Zunächst gilt es aber, Platz zu schaffen und für Ordnung zu sorgen, um das kindgerechte Auffrischen der Hausapotheke überhaupt zu ermöglichen. Denn nichts ist schlimmer, als alte und unbekannte Medikamente herumstehen zu haben und den Überblick zu verlieren. Wenn irgendwann ein Notfall herrscht, blockieren unnötige Medikamente außerdem die freie Sicht auf das gesuchte Medikament und erhöhen die Panikgefahr. Bevor das wirkliche Auffrischen der Hausapotheke also erfolgen kann, sollten vor allem angebrochene Hustensäfte und andere Flüssigkeiten, wie Nasenspray und Augentropfen überprüft werden. Denn diese Dinge sind fast in jeder Hausapotheke vorhanden, oftmals aber, ohne sich darüber bewusst zu sein, Jahrzente alt. Als nächstes sollte man Pillen und Tabletten überprüfen. Wo es bei Nasenspray vielleicht noch nicht ganz so tragisch ist, wenn mal ein altes Produkt verwendet wird, sollte man gerade Kindern auf keinen Fall alte Tabletten geben. Hier wird das Auffrischen der Hausapotheke im ernsten Fall gar zu einer lebensrettenden Maßnahme.

Wo können die alten Medikamente entsorgt werden?

Wer sich nicht sicher ist, ob Hustensäfte, Pillen und Co. einfach weggekippt oder in den Müll geworfen werden dürfen und können, bzw. wer die Umwelt schützen will, ein Vorbild für die Kinder darstellen möchte und ein reines Gewissen bevorzugt, sollte die alten und unbekannten Medikamente einfach in die Apotheke bringen. Dort sorgt man dafür, dass all der alte Kram fachgerecht und umweltschonend entsorgt wird. Weiterhin kann man sich über Fachseiten im Internet Informationen zur Entsorgung holen. All dies gehört dazu, bevor man sich an das eigentliche Auffrischen der Hausapotheke macht.

Wichtige Medikamente zum Auffrischen der Hausapotheke

Die Medikamente, die noch haltbar sind und die den Eltern auch bekannt sind, sollten mit entsprechenden eindeutigen Etiketten klassifiziert sein oder werden, falls sie das nicht sind. Eventuelle homöopathische Medikamente sollten ebenfalls vor allem mit dem Tag der Verschreibung, der Dosierungsangaben und dem Patienten versehen werden. Das Auffrischen der Hausapotheke kann dann endlich beginnen: Es sollten zunächst Grundlagen vorhanden sein, wozu Pflaster in diversen Größen, Verbände und weiteres Verbandmaterial, wie eine geeignete Schere, Tape und Salben für Wunden gehören. Auch Desinfektionsmittel und Alkohol stellen Grundlagen dar, die beim Auffrischen der Hausapotheke nie vergessen werden sollten. Da sich Kinder sehr schnell erkälten oder sich die Grippe einfangen, weil sie oft viel Zeit im Freien verbringen, mit anderen Kindern in engen Kontakt kommen (Kindergärten und Schulen sind leider perfekte Gefilde zum Verbreiten von ansteckenden Krankheiten), sollten weiterhin Nasensprays, Hustensäfte, Fieberthermometer, sowie fiebersenkende Mittel in der Hausapotheke vorhanden sein. Zu Letzteren gehören Fieberzäpfchen und Waschlappen und Handtücher, mit denen Wadenwickel gemacht werden können.

Auch diverse Teesorten können bei kleineren Beschwerden gut helfen und sollten beim Auffrischen der Hausapotheke berücksichtigt werden. Empfohlen sind spezielle Hustentees, Kamillentee, der besonders Magen- und Darmbeschwerden entgegen wirkt, Ingwertees gegen Halsbeschwerden, sowie Fencheltee und Salbeitee.

Woran viele Eltern nicht denken, ist eine Elektrolytlösung, die im Medizinschrank ebenso nicht fehlen sollte. Wenn das Kind Durchfall hat oder hatte, sorgt dieses Wundermittel dafür, dass der Flüssigkeitsverlust, sowie der Elektrolytverlust so schnell wie möglich wieder ausgeglichen werden.

Zuletzt sollten kleinere Dinge, wie eine Wärmflasche und ein Eisbeutel ebenfalls nicht fehlen. Egal ob es dem Kind einmal zu warm oder eben zu kalt ist, das Wohl der Kleinen sollte auch in diesen Belangen an erster Stelle stehen – und so teuer sind diese Hilfsmittelchen auch nicht, dass sie die Gesundheit des Kindes nicht wert wären.

Bild: © Depositphotos.com / thinglass

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David E.

“David E. ist studierter Germanist und Philosoph, Autor und selbstständiger Texter. Er schreibt zu den verschiedensten Themenbereichen, ist flexibel und gerne bereit, sich in neue Themen einzuarbeiten.

— David E.

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