Wie man Kindern Gemüse näherbringt

Wie man Kindern Gemüse näherbringt

Wie man Kindern Gemüse näherbringt

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Dass Gemüse für Kinder oftmals eine Zumutung ist, ist keine Neuigkeit. Manche von uns Eltern kennen das vielleicht auch noch aus der eigenen Kindheit: Alles was grün ist und fad schmeckt, ist blöd und doof und will nicht gegessen werden. Der Fehler liegt hierbei auch oft nicht an den Kindern selbst, die lernen müssen, Dinge zu essen, die nicht auf Anhieb ansprechend sind und schmecken. Der Fehler liegt vielmehr häufig bei den Eltern, die es nicht schaffen, das Gemüse für Kinder so zuzubereiten, dass es ihnen schmeckt, bzw. dass sie gar nicht auf die Idee kommen, es beispielsweise mit Nudeln und Fleisch zu vergleichen und doof zu finden.

Die Vorbildfunktion beim Essen

Wenn die Eltern der Meinung sind, dass das Gemüse für Kinder extrem wichtig sei, viel wichtiger als Kohlenhydrate und Proteine, weil die ja viel weniger Vitamine enthalten, der liegt damit schon richtig – wer aber zudem der Meinung ist, Gemüse sei für ihn selbst nicht genauso wichtig, liegt völlig falsch. Und deshalb sollten Eltern nicht nur im eigenen Interesse viel Gemüse auf dem Teller liegen haben, sondern auch, um den Kleinen eine Vorbildfunktion zu bieten und das Gemüse für Kinder verlockender zu machen. Wenn der Papa die Karotten so richtig genießt und schwärmt, wie lecker das Essen schmeckt, werden die Kleinen neidisch und reißen sich um den Teller mit dem Gemüse für Kinder.

Die Auswahl an Gemüse macht’s

Es gilt zunächst auch herauszufinden, welche Gemüsesorten die Kinder besonders mögen und welche als eher abstoßend empfunden werden. Die meisten Kinder sind von Blattspinat und Rosenkohl wenig angetan, während die bereits erwähnten Karotten gut ankommen. Auch Süßkartoffeln, Brokkoli, Pastinaken und Kohlrabi, Paprika, sowie Zucchini sind geeignetes Gemüse für Kinder. Nicht nur verlocken hier alleine die bunten Farben, diese Gemüsesorten lassen sich auch auf unterschiedlichste Weise zubereiten. Sei es mit Soße, als Rohkost im Falle der Karotten, des Paprikas und der Kohlrabi, oder als Ratatouille mit leckeren Kartoffeln, Reis oder Nudeln. Wichtig ist auch, dass das Gemüse für Kinder gut gewürzt ist, um einen eindrücklichen und leckeren Geschmack zu vermitteln. Kinder merken sich oft, was sie beim ersten Eindruck geschmeckt und gerochen haben. Wer richtig würzt, kann davon ausgehen, dass die Kleinen sogar bald nach Mehr verlangen.

Smoothies als Belohnung

Einer der wohl einfachsten und wirkungsvollsten Wege, das Gemüse für Kinder schmackhaft zu machen, ist die „Verabreichung“ der Vitamine durch angesagte Smoothies. In Form von Säften sehen die Gemüsesorten schon viel appetitlicher aus und lassen sich schneller und einfacher konsumieren. Außerdem kann das Gemüse im Mixer leichter mit anderen leckeren Zutaten gemischt werden. Egal ob Kräuter, wie Minze, Rosmarin oder Zitronengras, alles, was das Gemüse schmackhafter macht, kann mit hinzugegeben werden. Auch Fruchtsäfte und natürlich frische Früchte eignen sich als Geschmacksbomben zur Kombination mit dem Gemüse. Natürlich sollte darauf geachtete werden, dass das Ganze am Ende auch noch wirklich nach etwas schmeckt. Es gilt, ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Früchten und Gemüse für Kinder herzustellen, um ihnen die Smoothies als einen echten Leckerbissen präsentieren zu können. Zum Süßen der Drinks eignet sich Sirup, Honig oder Stevia; im Sommer kann außerdem ein wenig Eiscreme oder Ähnliches zugegeben werden. Der Smoothie sollte jedoch auf keinen Fall zu sehr gesüßt werden, denn am Ende soll er ja gesund sein und nicht als Süßigkeit dienen. Dennoch lohnt es sich, den Smoothie mit dem Gemüse für Kinder so zu präsentieren, dass er als eine Belohnung dient. Wenn das Kind zum Beispiel eine gute Leistung in der Schule oder beim Sport vollbracht hat, wenn es weniger Computer gespielt oder etwas anderes getan hat, worauf man stolz sein kann und was man ethisch und moralisch würdigen möchte, kann ein leckerer, mit Liebe zubereiteter Smoothie eine echte Belohnung darstellen. Dadurch gewöhnen sich Kinder mitunter auch schneller an den Gemüsegeschmack und greifen schon bald ganz von selbst in das gesunde Regal.

Bild: © Depositphotos.com / oksun70

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David E.

“David E. ist studierter Germanist und Philosoph, Autor und selbstständiger Texter. Er schreibt zu den verschiedensten Themenbereichen, ist flexibel und gerne bereit, sich in neue Themen einzuarbeiten.

— David E.

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